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Immobilienpreise Stuttgart 2026

Stuttgart zählt mit rund 6.300 €/m² für Bestandswohnungen und bis etwa 7.900 €/m² für Häuser in Halbhöhenlage zu den teuersten Städten Deutschlands.

Quadratmeterpreise (Bestand, Q1 2026)

Lagen innerhalb der Region (Wohnungen)

Markteinordnung

Stuttgart spielt preislich in der obersten Liga: Bestandswohnungen liegen Anfang 2026 bei rund 6.300 €/m², Häuser bei etwa 5.900 €/m², also jeweils etwa das Doppelte des Deutschland-Schnitts von 3.250 €/m² für Wohnungen und 2.830 €/m² für Häuser. Innerhalb der Stadt geht die Schere weit auseinander: In Stuttgart Mitte kosten Wohnungen rund 7.300 €/m², in Fellbach etwa 5.200 €/m². Bei Häusern führen die Halbhöhenlagen, Degerloch und Sillenbuch erreichen rund 7.900 €/m², während Fellbach mit etwa 5.500 €/m² der günstigste der drei Vergleichswerte bleibt. Dass Häuser im Stadtschnitt unter den Wohnungen notieren, täuscht: In den gefragten Höhenlagen kehrt sich das Verhältnis um, weil freistehende Häuser dort kaum je auf den Markt kommen.

Was Käufer hier wissen sollten

Stuttgart liegt im Talkessel, und freie Grundstücke sind im Stadtgebiet die absolute Ausnahme. Wenn du ein Haus suchst, konkurrierst du mit vielen Interessenten um wenige Angebote, und Verkäufer geben beim Preis selten nach. Bei Wohnungen ist der Markt breiter: Außerhalb der Halbhöhenlagen kannst du Angebote in Ruhe vergleichen und auch ein Gebot unter dem Angebotspreis testen. Rechne die Energieklasse immer mit ein, denn sie verschiebt den Preis deutlich: Ein unsanierter Altbau mit Klasse G oder H liegt oft rund 30 Prozent unter den genannten Werten, ein Objekt auf A+-Niveau etwa ein Viertel darüber.

Grunderwerbsteuer & Förderung in Baden-Württemberg · PLZ Markt-Report

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Alle Angaben ohne Gewähr, Orientierungswerte Stand Q1 2026.