Stuttgart liegt mit rund 4.800 €/m² für Bestandswohnungen und 5.700 €/m² für Häuser klar über dem Bundesschnitt; in Halbhöhenlage kosten Häuser bis etwa 7.650 €/m², auf den Fildern rund 4.300 €/m².
Stuttgart spielt preislich in der oberen Liga, aber nicht mehr in der Spitze: Bestandswohnungen liegen 2026 bei rund 4.800 €/m², Häuser bei etwa 5.700 €/m², also rund das Anderthalb- bis Zweifache des Deutschland-Schnitts von 3.250 €/m² für Wohnungen und 2.830 €/m² für Häuser. Die Auswertung der Stuttgarter Zeitung vom September 2026 kommt mit inserierten Kaufpreisen auf fast dieselben Werte (4.762 beziehungsweise 5.762 €/m²); die notariell beurkundeten Verkäufe des Gutachterausschusses (GREIX) lagen im zweiten Quartal 2026 mit 4.400 und 4.900 €/m² erwartungsgemäß darunter. Innerhalb der Stadt geht die Schere auseinander: In Stuttgart Mitte kosten Wohnungen rund 5.550 €/m², in Fellbach und auf den Fildern etwa 4.200 €/m². Bei Häusern führen die Halbhöhenlagen, Degerloch und Sillenbuch erreichen rund 7.650 €/m². Dass Häuser im Stadtschnitt über den Wohnungen notieren, ist typisch für den Talkessel: Freistehende Häuser kommen dort kaum je auf den Markt, und im Hauspreis steckt der Boden, der in Stuttgart das knappste Gut ist.
Stuttgart liegt im Talkessel, und freie Grundstücke sind im Stadtgebiet die absolute Ausnahme. Wenn du ein Haus suchst, konkurrierst du mit vielen Interessenten um wenige Angebote, und Verkäufer geben beim Preis selten nach. Bei Wohnungen ist der Markt breiter: Außerhalb der Halbhöhenlagen kannst du Angebote in Ruhe vergleichen und auch ein Gebot unter dem Angebotspreis testen. Rechne die Energieklasse immer mit ein, denn sie verschiebt den Preis deutlich: Ein unsanierter Altbau mit Klasse G oder H liegt oft rund 30 Prozent unter den genannten Werten, ein Objekt auf A+-Niveau etwa ein Viertel darüber.
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Alle Angaben ohne Gewähr, Orientierungswerte Stand Q2 2026. Basis Q1 2026, fortgeschrieben mit dem GREIX-Index des Kiel Instituts und dem Destatis-Häuserpreisindex.