„Lage, Lage, Lage" ist die wichtigste Regel beim Immobilienkauf. Geben Sie eine Adresse ein und sehen Sie sofort, was in Gehweite liegt. Der Lage-Check bewertet sechs Kategorien mit einem Score von 0 bis 100:
Alle Daten stammen aus OpenStreetMap und werden neutral ausgewertet, anders als das Exposé, das die Lage naturgemäß schönt. Der Lage-Check ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.
Ein schlechter Grundriss lässt sich umbauen, eine alte Heizung tauschen, ein hässliches Bad sanieren. Die Lage bleibt. Sie entscheidet über den Wiederverkaufswert, über die Vermietbarkeit und darüber, wie dein Alltag in zehn Jahren aussieht. Deshalb lohnt es sich, sie vor der ersten Besichtigung zu prüfen und nicht erst danach.
Der Score misst, was in fußläufiger Entfernung vorhanden ist. Er misst nicht die Qualität: Ob die Schule gut ist, ob der Supermarkt nett ist oder ob die Nachbarschaft zu dir passt, steht in keiner Kartendatenbank. Er misst auch nicht die Zukunft: Ein Neubaugebiet nebenan, eine geplante Umgehungsstraße oder ein Gewerbegebiet tauchen erst auf, wenn sie gebaut sind. Für beides musst du hingehen und ins Bauamt schauen.
Auf dem Land liegen Supermarkt und Arzt selten in Gehweite. Das ist normal und wird durch Ruhe, Platz, Natur und deutlich niedrigere Quadratmeterpreise aufgewogen. Der Score ist ein Vergleichswert innerhalb einer Kategorie: Er hilft dir, zwei Objekte in derselben Region gegeneinander zu halten, nicht ein Dorf gegen eine Innenstadt.
Die Auswertung nutzt OpenStreetMap über die Overpass-API. OpenStreetMap ist ein offenes Projekt: Die Daten sind in Städten sehr vollständig, in ländlichen Gebieten kann Infrastruktur fehlen, die es tatsächlich gibt. Wenn dir etwas fehlt, ist der Score eher zu niedrig als zu hoch.
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