München bleibt der teuerste Wohnungsmarkt Deutschlands: Bestandswohnungen kosten rund 8.950 €/m², Häuser liegen bei etwa 8.550 €/m².
Wohnungen kosten in München Anfang 2026 rund 8.950 €/m², Häuser liegen mit etwa 8.550 €/m² knapp darunter. Gemessen am Deutschland-Schnitt von 3.250 €/m² für Wohnungen und 2.830 €/m² für Häuser zahlst du hier etwa das Dreifache. Innerhalb der Stadt ist die Spanne groß: Im Münchner Süden starten Bestandswohnungen bei rund 8.100 €/m², in Bogenhausen sind es etwa 9.500 €/m², in Schwabing rund 11.200 €/m² und in der Maxvorstadt etwa 11.900 €/m². Bei Häusern reicht die Bandbreite von rund 7.900 €/m² im Süden bis etwa 10.800 €/m² in der Maxvorstadt.
München verlangt dir mehr Eigenkapital ab als jeder andere deutsche Markt, plane die Finanzierung deshalb mit Puffer und lass dir deinen Rahmen vor der ersten Besichtigung bestätigen. Die Preise haben sich auf hohem Niveau eingependelt, was dir Zeit für Gutachten und einen zweiten Besichtigungstermin verschafft. Verhandlungsspielraum gibt es am ehesten bei Objekten, die schon mehrere Wochen inseriert sind oder Sanierungsbedarf mitbringen. Achte dabei auf die Energieklasse: Die genannten Werte gelten für Klasse C bis E, ein Objekt mit G oder H liegt rund 30 Prozent darunter, während A+ etwa ein Viertel mehr kostet. Gerade bei Altbauten lohnt es sich, die Sanierungskosten vor dem Angebot durchzurechnen statt hinterher.
Grunderwerbsteuer & Förderung in Bayern · PLZ Markt-Report
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Alle Angaben ohne Gewähr, Orientierungswerte Stand Q1 2026.