Frankfurt: Wohnungen kosten rund 5.900 €/m², Häuser etwa 5.400 €/m². Im Westend steigen Wohnungspreise auf rund 7.250 €/m².
Frankfurt gehört mit München, Hamburg und Berlin zu den teuersten Immobilienmärkten Deutschlands: Für eine Bestandswohnung musst du rund 5.900 €/m² einplanen, deutlich mehr als das Anderthalbfache des Bundesschnitts von 3.250 €/m². Die notariell beurkundeten Verkäufe des Gutachterausschusses (GREIX) lagen im zweiten Quartal 2026 bei 5.800 €/m², die Portale rufen zwischen 5.600 und 6.500 €/m² auf. Häuser kosten mit etwa 5.400 €/m² weniger als Wohnungen, ein Muster, das nur in wenigen Metropolen auftritt, weil dort zentrumsnahe Wohnungslagen die höchsten Preise erzielen. Auch beim Haus bleibt Frankfurt weit vom deutschen Mittel von 2.830 €/m² entfernt. Nach oben ist die Spanne groß: Im Westend werden rund 7.250 €/m² für Wohnungen und etwa 6.600 €/m² für Häuser aufgerufen.
Banken, EZB, Flughafen und Messe halten die Nachfrage dauerhaft hoch, in gefragten Vierteln sind Abschläge auf den Angebotspreis daher die Ausnahme. Dein größter Hebel ist die Lagewahl: Wer statt Spitzenlagen wie dem Westend Richtung Stadtrand oder ins Umland schaut, bekommt fürs gleiche Budget deutlich mehr Fläche. Da in Frankfurt überwiegend Eigentumswohnungen gehandelt werden, lies Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlung genau, Rücklagen und anstehende Sanierungen entscheiden mit über den wahren Preis. Prüfe zusätzlich den energetischen Zustand: Klasse G oder H bedeutet als Faustwert rund 30 Prozent Abschlag auf die genannten Werte, was bei Frankfurter Preisen erhebliche Summen ausmacht.
Grunderwerbsteuer & Förderung in Hessen · PLZ Markt-Report
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Alle Angaben ohne Gewähr, Orientierungswerte Stand Q2 2026. Basis Q1 2026, fortgeschrieben mit dem GREIX-Index des Kiel Instituts und dem Destatis-Häuserpreisindex.