Frankfurt: Wohnungen kosten rund 7.400 €/m², Häuser etwa 6.400 €/m². Im Westend steigen Wohnungspreise auf rund 9.100 €/m².
Frankfurt ist nach München der zweitteuerste Immobilienmarkt Deutschlands: Für eine Bestandswohnung musst du rund 7.400 €/m² einplanen, mehr als das Doppelte des Bundesschnitts von 3.250 €/m². Häuser kosten mit etwa 6.400 €/m² weniger als Wohnungen, ein Muster, das nur in wenigen Metropolen auftritt, weil dort zentrumsnahe Wohnungslagen die höchsten Preise erzielen. Auch beim Haus bleibt Frankfurt weit vom deutschen Mittel von 2.830 €/m² entfernt. Nach oben ist die Spanne groß: Im Westend werden rund 9.100 €/m² für Wohnungen und etwa 7.800 €/m² für Häuser aufgerufen.
Banken, EZB, Flughafen und Messe halten die Nachfrage dauerhaft hoch, in gefragten Vierteln sind Abschläge auf den Angebotspreis daher die Ausnahme. Dein größter Hebel ist die Lagewahl: Wer statt Spitzenlagen wie dem Westend Richtung Stadtrand oder ins Umland schaut, bekommt fürs gleiche Budget deutlich mehr Fläche. Da in Frankfurt überwiegend Eigentumswohnungen gehandelt werden, lies Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlung genau, Rücklagen und anstehende Sanierungen entscheiden mit über den wahren Preis. Prüfe zusätzlich den energetischen Zustand: Klasse G oder H bedeutet als Faustwert rund 30 Prozent Abschlag auf die genannten Werte, was bei Frankfurter Preisen erhebliche Summen ausmacht.
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