In Dortmund liegen Bestandswohnungen bei rund 2.800 €/m², im gefragten Süden wie Hörde und Phoenix-See bei etwa 3.400 €/m².
Bestandswohnungen in Dortmund kosten mit rund 2.800 €/m² spürbar weniger als der Bundesschnitt von 3.250 €/m², Häuser liegen mit etwa 3.100 €/m² dagegen über dem deutschlandweiten Wert von 2.830 €/m². Innerhalb der Stadt ist die Spanne beachtlich: Im Dortmunder Süden rund um Hörde und den Phoenix-See werden für Wohnungen etwa 3.400 €/m² und für Häuser rund 3.800 €/m² aufgerufen, deutlich mehr als im gesamtstädtischen Schnitt. Diese Lage liegt damit sogar über dem bundesweiten Wohnungs- und Hauspreis, während der Rest der Stadt teils deutlich darunter bleibt. Bei der Bewertung einzelner Objekte macht zudem die Energieklasse viel aus: Ein Haus der Klasse G oder H ist gegenüber den genannten Werten oft um rund 30 Prozent günstiger zu haben.
Dortmund befindet sich seit Jahrzehnten im Strukturwandel vom Kohle- und Stahlstandort zu einem Standort mit Dienstleistung, Logistik und Hochschulen wie der TU Dortmund, was sich in einem sehr unterschiedlichen Preisniveau innerhalb der Stadt zeigt. Der Süden rund um Hörde und den Phoenix-See hat sich als neues, hochwertiges Wohnquartier mit Seelage etabliert und zieht entsprechend zahlungskräftige Nachfrage an, während nördliche Stadtteile traditionell günstiger sind. Für Käufer lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den einzelnen Stadtteil, da die Lage in Dortmund den Preis stärker bestimmt als in vielen homogeneren Städten. Wer auf ein knappes Budget achtet, findet abseits der gefragten Südlagen tendenziell mehr Auswahl und mehr Verhandlungsspielraum.
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