Berechnen Sie Ihren maximalen Kaufpreis auf Basis von Netto-Einkommen, Eigenkapital, bestehenden Krediten und gewünschter Monatsrate. Der Rechner berücksichtigt Kaufnebenkosten und prüft die KfW-Programme sowie die Landesförderprogramme aller 16 Bundesländer. Wo ein Betrag belegt ist, nennt er ihn; wo er von Angaben abhängt, die erst die Förderbank feststellt, sagt er das statt eine Zahl zu behaupten. Zwei Bundesländer haben gar kein eigenes Programm, auch das steht dort.
Eine verbreitete Faustformel lautet: die monatliche Rate sollte 35 % des Nettohaushaltseinkommens nicht überschreiten. Aus der Rate ergibt sich über Zins und Tilgung die mögliche Darlehenssumme, plus Eigenkapital minus Kaufnebenkosten ergibt den Kaufpreisrahmen.
Die Formel unterschlägt zwei Dinge. Erstens die Instandhaltung: für ein Bestandsgebäude sind 1 bis 1,50 € je Quadratmeter und Monat eine realistische Rücklage, bei 120 m² also 120 bis 180 € monatlich, die zusätzlich zur Rate anfallen. Zweitens die Zinsbindung: läuft sie nach 10 oder 15 Jahren aus, wird die Restschuld zum dann gültigen Zins refinanziert.
Rechne die Rate ein zweites Mal mit einem um 2 Prozentpunkte höheren Zins. Wenn die Anschlussfinanzierung nach der Zinsbindung dann nicht mehr tragbar wäre, ist die Tilgung zu niedrig gewählt. Eine höhere Anfangstilgung verkürzt die Laufzeit und senkt die Restschuld zum Ablauf der Zinsbindung deutlich.
Mindestens die Kaufnebenkosten, weil Banken sie nicht mitfinanzieren: ohne Makler 5,5 bis 8,5 % des Kaufpreises, mit Makler rund 9 bis 12 %. Empfohlen sind zusätzlich 20 % des Kaufpreises, weil der Zinssatz mit sinkendem Beleihungsauslauf spürbar günstiger wird.
Ja. KfW-Programme wie das Wohneigentumsprogramm (124) oder Wohneigentum für Familien (300) sowie Landesprogramme ersetzen teureren Bankkredit und erhöhen damit den Rahmen. Der KfW-Ratgeber erklärt, welches Programm wann greift.
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