Übergabeprotokoll für die Schlüsselübergabe

Die Übergabe ist der letzte Schritt des Kaufs und der einzige, bei dem Sie selbst ein Dokument erstellen müssen. Dieses Protokoll füllen Sie direkt vor Ort am Handy aus und exportieren es als PDF, das beide Seiten unterschreiben. Alle Eingaben bleiben im Browser und werden nicht übertragen.

Warum das Protokoll über Geld entscheidet

Zwei Dinge lassen sich später praktisch nicht mehr klären. Erstens die Zählerstände: Wurde nicht abgelesen, zahlen Sie den Verbrauch des Verkäufers mit, denn niemand kann den Stichtag noch rekonstruieren. Zweitens Mängel: Beim Kauf einer Bestandsimmobilie ist die Gewährleistung im Kaufvertrag fast immer ausgeschlossen. Was am Übergabetag nicht dokumentiert ist, tragen Sie selbst.

Was im Protokoll steht

Häufige Fragen

Ist ein Übergabeprotokoll beim Hauskauf Pflicht?

Nein, gesetzlich vorgeschrieben ist es nicht. Es ist aber das einzige Beweismittel dafür, in welchem Zustand die Immobilie am Übergabetag war und welche Zählerstände galten. Ohne Protokoll steht bei einem späteren Streit Aussage gegen Aussage.

Wer erstellt das Übergabeprotokoll?

Käufer und Verkäufer gemeinsam bei der Schlüsselübergabe, üblicherweise auf Initiative des Käufers. Beide unterschreiben, und beide bekommen eine Ausfertigung. Ein Makler kann moderieren, verantwortlich sind die Vertragsparteien.

Wann findet die Übergabe statt?

In der Regel nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises, oft Wochen vor der Eigentumsumschreibung im Grundbuch. Ab der Übergabe gehen Besitz, Nutzen und Lasten auf Sie über, also auch die laufenden Kosten.

Was tun, wenn bei der Übergabe ein Mangel auffällt?

In das Protokoll aufnehmen, möglichst mit Foto, und beide unterschreiben lassen. Ob daraus ein Anspruch folgt, hängt vom Kaufvertrag ab. Die Dokumentation ist die Voraussetzung dafür, dass die Frage überhaupt noch gestellt werden kann.

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