Wohnungen in Erfurt, Weimar und Jena kosten Anfang 2026 rund 1.850 €/m², Häuser etwa 2.250 €/m². Beide Werte liegen unter dem Bundesschnitt.
In der Thüringer Städtekette zahlst du für Bestandswohnungen Anfang 2026 rund 1.850 €/m², für Häuser etwa 2.250 €/m². Auffällig ist das Verhältnis der beiden Objektarten: Während bundesweit Wohnungen mit rund 3.250 €/m² über den Häusern mit etwa 2.830 €/m² liegen, sind Häuser in dieser Region die teurere Kategorie. Vom Deutschland-Schnitt trennt die Region trotzdem ein deutlicher Abstand, besonders beim Wohnungspreis. Beide Zahlen sind Orientierungswerte für Bestandsobjekte der Energieklassen C bis E; ein sanierter Bestand mit Klasse A+ kann rund ein Viertel darüber liegen, ein unsanierter mit Klasse G oder H rund 30 Prozent darunter. Innerhalb der Städtekette liegen Erfurt und Weimar (99xxx) mit rund 2.100 €/m² für Wohnungen und etwa 2.500 €/m² für Häuser vorn; Ostthüringen mit Jena und Gera (07xxx) kommt im Mittel auf 1.600 beziehungsweise 2.000 €/m², wobei die Universitätsstadt Jena selbst deutlich über diesem Mischwert liegt.
Die drei Städte funktionieren sehr unterschiedlich, rechne den regionalen Durchschnitt also nicht eins zu eins auf deine Zielstadt um. Jena ist durch Optik-Industrie und Universität der engste Markt der Region: viel Nachfrage, wenig Angebot, entsprechend klein ist dein Verhandlungsspielraum bei gut geschnittenen Wohnungen. Erfurt profitiert als Landeshauptstadt und ICE-Knoten auf der Strecke zwischen Berlin und München von guter Erreichbarkeit, was die Nachfrage im Stadtgebiet stabil hält. Weimar lebt von Kultur, Tourismus und der Bauhaus-Universität, gepflegte Altbauten wechseln dort selten und schnell den Besitzer. Mehr Auswahl und bessere Verhandlungspositionen findest du im Umland der Städtekette, wenn du bereit bist zu pendeln.
Grunderwerbsteuer & Förderung in Thüringen · PLZ Markt-Report
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Alle Angaben ohne Gewähr, Orientierungswerte Stand Q1 2026.