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Für die Schweiz gibt es keine freie, flächendeckende Statistik der Quadratmeterpreise je Gemeinde: Transaktionspreise liegen bei den Kantonen und kommerziellen Anbietern. Frei und amtlich ist der Wohnimmobilienpreisindex IMPI des Bundesamts für Statistik: Er misst quartalsweise die Entwicklung der Transaktionspreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, getrennt nach fünf Gemeindetypen (städtische Gemeinden grosser, mittlerer und kleiner Agglomerationen, intermediäre und ländliche Gemeinden), Basis 4. Quartal 2019 = 100.
ImmoLens zeigt den aktuellen Stand des Index, die Veränderung zum Vorquartal und zum Vorjahr sowie die Entwicklung seit 2019 je Gemeindetyp. Der Index sagt, wie sich Preise bewegen, nicht, wo sie stehen: Für ein konkretes Objekt bleibt die Bewertung durch Bank oder Schätzer massgeblich.
Grundlage sind rund 7000 Käufe pro Quartal, gemeldet von den 26 grössten Hypothekarinstituten. Das BFS rechnet die Preise hedonisch, also um Unterschiede in Lage, Grösse, Alter und Ausstattung bereinigt, damit der Index die reine Preisbewegung zeigt und nicht die zufällige Mischung der verkauften Objekte. Veröffentlicht wird jeweils rund einen Monat nach Quartalsende.
Wer ein Angebot prüft, sieht am IMPI, ob der Markt im eigenen Gemeindetyp zuletzt angezogen oder nachgegeben hat, und kann eine ältere Bewertung oder einen Vorjahrespreis grob auf heute umrechnen. Für die Tragbarkeitsrechnung, die Eigenmittel und die Nebenkosten je Kanton hilft der Nebenkostenrechner; die rechtlichen Schritte vom Reservationsvertrag bis zum Grundbucheintrag erklärt der Ratgeber.
Ratgeber: Immobilie kaufen in der Schweiz · Nebenkostenrechner (mit Schweizer Kantonen)
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Schweizerischer Wohnimmobilienpreisindex IMPI, Nutzungsbedingungen opendata.swiss (Namensnennung).